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Generation Y - Wie die Gestaltung des Arbeitsplatzes das Wohlbefinden beeinflusst

Die Gestaltung von Arbeitsplätzen muss von jedem Unternehmen berücksichtigt werden. Sie sorgt für eine höhere Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Bedürfnisse der Generation Y

Die Gestaltung von Arbeitsplätzen muss von jedem Unternehmen berücksichtigt werden, denn sie weist einen positiven Zusammenhang mit der Zufriedenheit am Arbeitsplatz auf. Aus diesem Grund wurde die neu aufkommende Zeitströmung des „Wohlbefindens am Arbeitsplatz“ Gegenstand von Untersuchungen, um den Bedürfnissen der Generation Y gerecht zu werden.

Der Master-Absolvent der IUBH Internationale Hochschule, Robert Andreas Coppenrath Tumbusch, erhob im Rahmen seiner Masterarbeit zu diesem Thema eine Umfrage. Befragt wurden mehr als 100 Personen – darunter Studenten der Hochschule und Nichtstudenten. Ziel der Erhebung ist es, Einsicht in einen neu aufkommenden Trend im Rahmen der Gestaltung von Arbeitsplätzen zu bekommen: das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Work-Life-Balance: Der neue Trend im Arbeitsalltag

Dieser Trend ist besonders bedeutsam für die Generation Y (zwischen 1978 und 2002 geboren), über die vorhergesagt wird, dass sie ungefähr 75% des gesamten Arbeitskräftepotentials im Jahre 2025 ausmachen wird. Im Vergleich zu den Angehörigen der Generation X und den verbleibenden erwerbstätigen Angehörigen der geburtenstarken Jahrgänge sehen die Angehörigen der Generation Y verschiedene andere Aspekte als wichtig an.

Für die Generation Y sind „Work-Life-balance“-Programme wichtig, welche beispielsweise flexible Arbeitszeit-Vereinbarungen, Telearbeitsplätze, Jobsharing und betriebliche Gesundheitsförderung der Angestellten beinhalten. Darüber hinaus wird angenommen, dass das Wohlbefinden am Arbeitsplatz Auswirkungen auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz hat, da es den Angestellten das Gefühl vermittelt, dass sich der Arbeitgeber um sie sorgt.

Zusätzlich führt ein hoher Grad an Zufriedenheit zu einer höheren Produktivität der Angestellten, verringert die Fluktuation und führt somit zu einer festeren Bindung des Arbeitnehmers der Generation Y an das Unternehmen.

Arbeitsplatzansprüche: gestern und heute

Herkömmlicherweise richtete das Konzept „Wohlbefinden am Arbeitsplatz“ sein Hauptaugenmerk auf körperliche Aspekte des Wohlbefindens, wie beispielsweise Sport- und Fitnessprogramme, berufliche Weiterbildung, Vorsorgeuntersuchungen und Programme zur Aufgabe des Tabakkonsums. Betrachtet man jedoch die Forschung zum Zusammenhang zwischen der Generation Y und dem Wohlbefinden am Arbeitsplatz, dann ist es wichtig, sich mit der Frage zu befassen, welche Auffassung die Generation Y von Gesundheit und Wohlbefinden hat.

Die Generation Y versteht unter Wohlbefinden mehr als nur den körperlichen Aspekt, den traditionelle Wellness-Programme im Blick haben. Vielmehr unterwirft die Generation Y das Wohlbefinden einer ganzheitlichen Betrachtung. Eine solche bezieht nicht nur körperliche, sondern auch soziale, seelische, psychische und emotionale Dimensionen mit ein. Ein gesundes Verhältnis zwischen dem Berufs- und Privatleben ist von hoher Bedeutung, so dass flexible Arbeitszeit-Vereinbarungen und Telearbeitsplätze immer beliebter werden.

Fazit

Die Forschungsergebnisse aus der Erhebung von Robert Andreas Coppenrath Tumbusch deuten eine verbesserte Zufriedenheit am Arbeitsplatz an, wenn einige Faktoren berücksichtigt werden. Insbesondere körperliche Faktoren wie die Möglichkeit, Sport zu betreiben, und gesunde Kantinenkost werden dabei als wichtig angesehen.

Noch wichtiger sind ganzheitliche Komponenten, die zu einem Gefühl des Wohlbefindens führen. Dazu zählen beispielsweise die Gelegenheit zu Telearbeitsplätzen und betriebliche Gesundheitsförderung. Unternehmen, die signalisieren, dass ihnen das Wohl der Angestellten ein Anliegen ist, sorgen dafür, dass diese zufriedener sind.

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